Herkunft der Schokolade

Die Hauptanbaugebiete von Kakao liegen in Mittel- und Südamerika, Afrika und Asien.
Alles beginnt mit der Ernte der ganzen Früchte, die zunächst gesammelt und später mit einem gekonnten Messerschlag geöffnet werden. Anschließend werden die Kakaobohnen und das Fruchtfleisch vorsichtig aus der Schale geschabt und fermentiert. Das heißt, dass die Bohnen sowie das Fruchtfleisch mehrere Tage zwischen großen Blättern (z.B. von Bananenstauden) liegen. Dabei entstehen so hohe Temperaturen, dass das das wässrige Fruchtfleisch nahezu verdampft und nur noch die Kakaobohnen übrig bleiben.
Mindestens zwei weitere Wochen werden diese dann getrocknet. Auf diese Weise werden sie haltbarer gemacht und erhalten ihre typische, braune Farbe.

Verarbeitet werden die Bohnen erst in Europa. Sie werden gereinigt, geröstet und von ihrer Schale getrennt. Das Innere der Kakaobohnen wird dann zermahlen und aus dieser Kakaomasse die klare, gold-gelbe Kakaobutter herausgepresst.
Je nach Kombination der Kakobutter mit Zucker, Kakaomasse und Milchpulver entstehen dann Vollmilch-, Bitter- oder Weiße Schokoladen.

"Kein zweites Mal hat die Natur eine solche Fülle der wertvollsten Nährstoffe auf einem so kleinen Raum zusammengedrängt wie gerade bei der Kakaobohne."
Alexander von Humboldt (1769-1859)

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